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Ricinus - Wunderbaum - Palma Christi
Ricinus communis



Den Ricinus kann man nicht gerade als Beet - und Balkonpflanze bezeichnen, aber es handelt sich hierbei um eine südländisch wirkende Pflanze, die nur den Sommer überdauert. Mit ihrem baumartigen Wuchs und einem schnellen Zuwachs, lassen sich im Garten gezielt Akzente setzen. In wenigen Monaten kann er bis zu 3 m erreichen und dabei riesige, an Kastanien erinnernde Blätter entwickeln.
Der Ricinus, der vermutlich aus dem tropischen Afrika stammt, verlangt einen sonnigen Standort, auf durchlässigem Boden. Der enorme Zuwachs deutet auf die Notwendigkeit einer guten Nährstoffversorgung hin. Ab August bis Oktober ist auch mit einer Blüte zu rechnen. Die sich daraus entwickelnden Samen sind giftig und sollten, wenn sich kleine Kinder im Garten aufhalten, beseitigt werden.
Die Aussaat erfolgt März bis April, einzeln, in kleinen Töpfen, auf der Fensterbank (od.Gewächshaus) unter gespannter Luft. Bei 18 - 20C entwickeln sich innerhalb von ca. 14 Tagen kräftige Pflänzchen, die nach der Entwicklung der Keimblätter, in größere Töpfe gepflanzt werden. Ab M. Mai können sie dann ihren ausgewählten Platz im Garten einnehmen.


Trompetenzunge - Salpiglossis sinuata
und Zinnie - Zinnia elegans


Im Blumenhandel, oder auf Märkten, findet man die Trompetenzunge (Salpiglossis sinuata) nur selten. Dies liegt vielleicht auch daran, dass die zierlich verzweigten Pflänzchen viel Sonne und gleichmäßige Feuchte benötigen - Ansprüche also, die nicht immer gehalten werden können.
Die eigene Aussaat ist eher etwas für die Fensterbank oder das Gewächshaus und sollte E.März/A.April in breiter Saat bei ca.18C erfolgen. Sind die Pflanzen aufgelaufen, werden sie zu je drei kräftigen Pflanzen, aufpikiert. Mitte Mai können die Pflanzen dann ins Freiland.



Am Ende langer Stengel, werden die trompetenförmigen, unterschiedlich gezeichneten Blüten gebildet. In kleinen Gruppen, oder als Kombination im Balkonkasten oder Ampel, kommen die Pflanzen, die sich auch als Schnittblumen eignen, sehr gut zur Wirkung.

Zinnien dagegen werden schon öfter im Handel angeboten, wobei die neue, mittelhohe Sorte `Candy Cane`, wohl eher selten angetroffen wird. Dabei besticht die Sorte durch unterschiedlich bunt getreifte, oder geprenkelte Farbspielereien.



Die Aussaat verläuft wie bei der Trompetenzunge. Jedoch können hier die Pflanzen ohne Probleme einzeln pikiert und im Anschluß Ende Mai (sehr kälteempfindlich) in Gruppen gepflanzt werden. Voll aufgeblüht geschnitten, halten Zinnien sehr gut auch in der Vase.


Mexikanische Sonnenblume
Tithonia rotundifolia


Die Mexikanische Sonnenblume bildet mit ihren sparrigen Verzweigungen, dem kräftig günen Laub und den knalligen orangen Blütenfarben einen starken Kontrast vor einer dunkellaubigen Hecke oder innerhalb von niedrig wachsenden Beetpflanzen.

Mit einer Höhe von bis zu 150 cm macht sie schon einen besonderen Eindruck im Garten. Einzeln gepflanzt, oder in kleinen Gruppen, kann sie so auch in einem kleine Garten Akzente setzen. Als Schnittblume ist sie dabei auch sehr lange haltbar.

Das nicht immer leicht zu bekommende Saatgut wird März / April in guter Aussaaterde ausgebracht. Bereits nach 8 bis 14 Tagen hat man schöne Sämlinge die
nach einer weiteren Woche pikiert werden können.

An einem sonnig warmen Platz fühlt sich die Tithonia bei guter Wasserversorgung bis in den Herbst hinein wohl.

 

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